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Die Macher von Gran Turismo 4 im Interview

Realistischer als jedes andere Rennspiel und jede Menge Spielspaß bereitend, genau dafür steht die Gran Turismo-Reihe. Auf der E3 in Los Angeles brach Entwickler Polyphony Digital letzte Woche offiziell das Schweigen um die Fortsetzung der Erfolgsserie und demonstrierte GT4. Produzent und Entwickler Kazunori Yamauchi ließ sich außerdem Informationen zum Online-Modus, über Features deren Integrierung noch nicht entschiedenen ist und anderes entlocken.

Die Macher von Gran Turismo 4 im InterviewAuf der Electronic Entertainment Expo in Los Angeles, in der vergangenen Woche, herrschte vor allem an einem Tag extrem großer Andrang und Interesse an einem besonderen Spiel: Gran Turismo 4. Entwickler Polyphony Digital hatte im Rahmen der Fachmesse zur Vorführung des neuesten Spiels der GT-Reihe eingeladen.

Vorgeführt und präsentiert wurde das Spiel dabei von keinem geringerem als dem ausführenden Produzenten und Chef-Entwickler - Kazunori Yamauchi. Der Japaner demonstrierte das beeindruckend realistisch wirkende Rennspiel nicht nur selbst, sondern beantwortete anschließend gegenüber den versammelten Medien viele Fragen. Unsere Kollegen von 'Computer and Videogames.com' hatten dabei die Gelegenheit, für viele Spieler und Gran Turismo-Fans wichtige Punkte, zum Beispiel hinsichtlich des Schadensmodells und dem Online-Modus zu stellen.

Weshalb Gran Turismo 4 auch zukünftig als einziges Rennspiel für sich beanspruchen darf der virtuell realistischste Fahrsimulator zu sein, und wie die schon verwöhnte Community noch weiter beeindruckt werden soll, erfahrt ihr neben unserem Hintergrundartikel im nachfolgenden Interview.

Frage: Je realistischer das Spiel wird, umso unverständlicher ist für viele das Fehlen eines Schadensmodells. Wird Gran Turismo 4 darüber verfügen?
Kazunori Yamauchi: "Leider nein. Wir planen nicht, Beschädigungen am Auto visuell umzusetzen. Wie dem aber auch sei, so beabsichtigen wir tatsächlich etwas, jedoch sind wir noch nicht 100 Prozent sicher. Bei der Vorführung wurde der Grand Canyon-Kurs gezeigt, wo das Auto ziemlich nahe an den Abgründen fährt. Es wäre möglich, dass wir eine Sequenz integrieren die beim Verlassen der Strecke zeigt wie das Auto herunterstürzt, jedoch werden wir ganz sicher nicht zeigen wie es dabei in seine Einzelteile zerlegt wird. Im Moment ist das auch nur eine Option, denn wir wissen nicht wie weit wir mit dieser Idee gehen können. Anstatt des visuellen Schadens beabsichtigen wir aber eine Art Strafsystem, welches den Spieler dafür bestraft in Mauern zu rasen oder gegnerische Fahrzeuge von der Strecke zu drängen. Gegenwärtig versuchen wir hier die beste Lösung zu finden."

Frage: Wird ein Schadensmodell jemals in einem GT-Spiel integriert werden und können Sie absehen wann?
Kazunori Yamauchi: "Nun, einer der Gründe, weshalb es schwierig ist ein Schadensmodell einzubauen, ist der, dass Gran Turismo ein realer Fahrsimulator ist, weshalb auch die virtuelle Abbildung der Beschädigungen real sein müsste. Ich habe bereits einige Experimente diesbezüglich gemacht und bei einer sehr hohe Anzahl an Unfällen, vielleicht um die 80 Prozent, würde das Auto in Gran Turismo immer in viele kleine Einzelteile zerlegt werden. Die derzeitigen Möglichkeiten der Hardware erlaubt es uns leider nicht dies entsprechend umzusetzen. Wenn sich die Leistungsfähigkeit der Hardware verbessert, so wäre es möglich, jedoch gibt es auch noch andere Dinge, wie die Hersteller, Lizenzfragen und so weiter zu berücksichtigen, welche derzeit verhindern so etwas zu machen. Es gibt einfach sehr viele Hürden die zu nehmen sind. Allerdings liegt es nicht allein an den Herstellern, denn der Trend geht in die Richtung, dass diese ein wenig nachsichtig geworden sind, was die Richtung anbelangt in die wir gehen möchten, sprich Beschädigungen an Fahrzeugen in Spielen zu erlauben."

IMGL145 Frage: Können Sie uns ein wenig mehr über die Online-Fähigkeiten verraten?
Kazunori Yamauchi: "Der Grund, weshalb bislang nicht viel über den Online-Teil in Erfahrung zu bringen war ist der, dass es leider nicht viel gibt worüber wir momentan sprechen können. Mein gegenwärtiger Interessen-Schwerpunkt liegt jedoch nicht im Rennteil wo die Leute gegeneinander antreten können. Mich interessiert vielmehr eine Möglichkeit, die es den Spielern erlaubt, ihr Wissen über die Autos zu teilen - einfach Autogespräche. Und die können endlos sein, denn man kann sich über Reifen, bestimmte Fahrzeugteile, Modifizierungen und vieles mehr austauschen. Ich persönlich schätze diese Art der Kommunikation sehr und würde sie gerne irgendwie in dem Online-Bereich integrieren."

Frage: Wird es eine virtuellen Handelsplatz geben, der es einem ermöglicht Autos zu kaufen und zu verkaufen?
Kazunori Yamauchi: "Technisch gesehen ist das kein Problem, jedoch stecken wir gerade in der Phase alle Optionen zu untersuchen."

Frage: Wie schaut es mit der sprachlichen Kommunikation via USB-Headsets aus?
Kazunori Yamauchi: "Während des Rennfahrens? In diesem Fall wird es das nicht geben, denn Gran Turismo nutzt bereits alle Ressourcen der Hardware bis zum Maximum aus, es wäre nur möglich wenn man die Frame-Rate auf 30fps herunterfährt und das möchte ganz bestimmt niemand."

Darüber hinaus nahm Yamauchi noch Stellung zu dem bei der Demonstration auf der E3 sichtbaren Problem, dass sich bei einigen der Online-Wettrennen eines der anderen Fahrzeuge gelegentlich merkwürdig bewegt.

Der Entwickler erklärte hierzu, dass die Latenzzeit dafür verantwortlich ist und es keine hundertprozentige Lösung geben wird. Allerdings sei man sich generell der gegenwärtigen Probleme bewusst und habe ein "sehr erfahrenes und cleveres Team", welches entsprechende Lösungsmöglichkeiten liefert.


Im Bereich Online-Gaming werden Spieler aber mit nicht immer optimalen Verbindungen rechnen müssen, da dies ein technisches Problem ist. Laut Yamauchi verstärkt sich der zuvor beschriebene unschöne Effekt je weiter die miteinander Spieler voneinander entfernt sind.

Außerdem erklärte der Japaner, dass das "größte Problem" für ihn derzeit sei, dass "die Bilder, die die Spieler sehen, nicht mehr länger dem Standard von Gran Turismo entsprechen werden", was für ihn hinsichtlich des Online-Teils die größte Sorge darstellt. Soll heißen, auf Grund schlechterer Internetverbindungen kann die fotorealistische Grafik unter Umständen nicht mehr ihren Eindruck voll entfalten.



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