Dabei beschreiben die Entwickler, mit welchen Features ihrer aufwendigen Physik-Engine der angekündigte hohe Realitätsgrad erreicht werden soll. So wird dank dem "Multi Body System" das Verhalten jedes einzelnen Rades anhand seiner spezifischen Eigenschaften berechnet werden, was zu einer deutlichen Reaktion des Autos auf die durch "Polygon-Mapping" festgelegte Fahrbahnbeschaffenheit führt. Das entsprechende Reifenmodell stellt dabei eine Technologie dar, die in der Regel in der Automobilindustrie zum Einsatz kommt.
Umfangreich ist auch das Aufhängungsmodell, welches auf sämtliche Dämpfungsverhältnisse inklusive verschiedener Abstände und Winkel des Fahrzeugs zur Straße reagiert. Einen großen Beitrag zur realisitschen Fahrphysik soll außerdem die Nachmodellierung weiterer Komponenten leisten. Neben den Bremsen wurden sogar die Motoren aufwendig nachgebildet, wodurch die Physik-Engine beispielsweise ständig echtzeitberechnete Informationen über die Spritmenge, die Luftzufuhr und die Zylinderbewegung samt eventueller Leistungsverluste abrufen kann.
Auch die simulierten Wasserkühler und Turbolader sollen dafür sorgen, dass technische Probleme und ihre Auswirkungen auf den Rallye-Wagen möglichst authentisch umgesetzt werden.
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+ 24.04.2004 MG

