Aufbauend auf acht Jahre Entwicklungserfahrung, verspricht Codemasters mit DTM Race Driver 3 echtes Rennfahrer-Feeling in neuer Dimension. Basierend auf der hochgelobten Handling-Engine, die im dritten Teil in einer neuen Evolutionsstufe präsentiert wird, ist der Anspruch für DTM Race Driver 3 eindeutig der Fokus auf den Bereich Simulation. Die Kombination aus der Simulationsengine, dem vollständigen Schadensmodell für alle Autos und dem weiter verbesserten "Human AI"-System für die computergesteuerten Fahrzeuge, sollen den Spielern die detaillierteste und umfangreichste Motorsport-Erfahrung bescheren. Doch DTM Race Driver 3 geht noch weiter.
Einen signifikanten Anteil an der zusätzlichen Spieltiefe und Realitätsnähe hat die Implementierung von Rennregeln und Regularien im Pro-Karrieremodus des Spiels. Dabei hat der Spieler die Wahl, Optionen wie Qualifying, Flaggensystem, Boxenstop und Reifenstrategien zu aktivieren – akkurat umgesetzt für die über 100 im Spiel enthaltenen Motorsport-Wettbewerbe. Dazu kommen optionale Trainings-Sessions, Fahrzeugtuning, variable Rennlänge und, wenn mit den Regeln der jeweiligen Meisterschaft vereinbar, Upgrades von Fahrzeugteilen. Die abwechslungsreiche und in allen Optionen einstellbaren Meisterschaftsmodi sind sowohl Offline als auch Online einsetzbar.
In DTM Race Driver 3 wartet mehr echter Motorsport als jemals zuvor ein Spiel zu bieten hatte. Für Rennprofis steht der Pro Karriere-Modus bereit, der gleich sieben Karrierepfade liefert – jeder spezialisiert auf eine individuelle Motorsportdisziplin wie GT, Off Road, Tourenwagen, Klassiker, Formel-Sport, Rallye oder Ovalrennen. Oder der Spieler springt sofort ins Cockpit der PS-protzenden Supersportwagen im World Tour-Modus.
Deutlich verbessert: Audio- und Grafik-Bereich
Ebenfalls komplett überarbeitet wurde die Sound-Engine, die jetzt die Akustik von echten Rennwagen deutlich realitätsreicher wiedergibt. Die neue Technologie verwaltet das 40fache an Audiodaten von DTM Race Driver 2 und überrascht mit einem phänomenalen Klangspektrum, das so noch nie in einem Rennspiel zu hören war.
Viele Spiele werben mittlerweile damit, Autogeräusche "perfekt aufgenommen" zu haben. Dabei ist es aber die Wiedergabe, die den Realismus ausmacht. Die Technologie von DTM Race Driver 3 verarbeitet spezifische Sounds von z.B. Gaszug, verschiedenen Motordrehzahlen, Auspuff und vielem mehr, und mischt das Ganze im Spiel zur infernalischen Klangwelt eines High-Performance-Rennwagens.
Dank der deutlich verbesserten Render-Engine wird DTM Race Driver 3 visuell noch schöner und grafisch detaillierter. "Normal Mapping" verschafft Fahrzeugen und der Umgebung deutlich mehr Brillanz und Detail – im Spiel gut zu erkennen an Schlierspuren, Asphaltbelägen, Barrieren oder Einzelheiten der Autos wie dem Tankdeckel.
Multi-texturierte Oberflächen garantieren spektakuläre Effekte an Streckenobjekten und den Kursen selbst. Neue Post-Produktionseffekte wie Tiefen- und Bewegungsunschärfe ("Motion Blur") sind ebenfalls integriert.
DTM Race Driver 3 = eine zugängliche Simulation die jeder genießen kann
Obwohl das dritte DTM Race Driver-Spiel also ganz eindeutig verstärkt auf noch mehr Nähe zum echten Motorsport setzt, wird auch die Gruppe jener Spieler auf ihre Kosten kommen die es nicht ganz so realistisch liebt und für die der Spielspaß an erster Stelle steht. Befragt, warum DTM Race Driver 3 genau darauf ausgelegt zu sein scheint die Mitte zwischen Simulation und Arcade zu treffen, gab der bei Codemasters für die DTM-Spieleserie verantwortliche Produzent Gavin Raeburn im Interview gegenüber dem Online-Magazin 'Eurogamer' eine gleichermaßen interessante wie auch beide Spielergruppen beruhigende Antwort.
"Die DTM Race Driver-Serie," so Raeburn, "hat das ja immer bis zu einem gewissen Grad getan. DTM Race Driver 3 führt es aber zu einer natürlichen Zusammenfassung, denn wir haben zwei verschiedene Hauptmodi die für zwei verschiedene Spielertypen gedacht sind. Die goldene Mitte mit nur einem Hauptmodus hinzubekommen war schon immer schwierig, besonders weil Konsolen- und PC-Spieler verschiedene Vorstellungen in Bezug auf die Bestandteile einer Rennsim oder einer gewöhnlicheren Rennerfahrung haben. Was wir mit DTM Race Driver 3 tun wollen ist, eine zugängliche Simulation anzubieten, die jeder genießen kann, die aber gleichzeitig genügend Tiefe besitzt um die Hardcorefans glücklich zu stimmen."
Abwechslungsreicher Pro-Karrieremodus
Zum bereits oben näher beschriebenen Pro-Karrieremodus äußerte sich Raeburn erfreulicher Weise ebenfalls. So wird dieser Modus dem Spieler ermöglichen "die Karriere eines Rennfahrers in einer von sieben Haupt-Renndisziplinen" zu planen. "Zum Beispiel kann der Spieler die Open Wheel-Kategorie auswählen und beginnt das Rennfahren in professionellen Karts, arbeitet sich dann durch verschiedene Monopostiserien und kann schlussendlich für das WilliamsF1-Team fahren." Dabei wird man zu jeder Zeit zwischen den sieben Disziplinen wechseln können, muss sich aber zunächst durch die verschiedenen Disziplinstufen nach der Von-unten-nach-oben-Methode durcharbeiten.
Wie weit der Simulationsanteil des Spiels ausgeprägt sein wird, zeigt die Tatsache, dass sich die Entwickler auch heranwagen den Effekt des Benzinverbrauches auf die Gewichtsverteilung einzubeziehen.
"Mit vielen Fahrzeugen ist es in der Tat schwierig einen Unterschied auszumachen, aber sobald man den BMW WilliamsF1 vom vollen Tank nahezu leer fährt, merkt man wie die Rundenzeiten mit leichter werdendem Auto immer schneller werden. Es ist ein taktisches Element das dabei hilft die Fahrerfahrung unterschiedlich von anderen Renntypen im Spiel zu gestalten."
Komplett neues Audiosystem
Um das Gesamtspielerlebnis zu verbessern, hat man sich bei Codemasters vor allem auch der Bereiche Grafik und Audio angenommen. Schließlich kann ein Titel noch behaupten so realistische Fahreigenschaften zu besitzen und am Ende das Ziel um Längen verfehlen wenn diese nicht richtig in Szene gesetzt werden. Im Bereich Audio setzen die Entwickler auf ein komplett neues Motor Streaming-Audiosystem, welches den Worten von Gavin Raeburn nach "erstaunlich klingt, und, verglichen mit DTM Race Driver 2, über 40 Mal mehr Motoren-Audioanteile erlaubt".
"Wir ziehen daraus einen Vorteil mit professionellen Studioqualitäts-Mixen, zusammen mit einer Menge an Filtern, Schall-, Resonanzeffekten und anderen akustischen Modifizierungen für alle Plattformen, welche wirklich Tiefe in den Motorensound bringen. Das gesamte Motorensystem läuft nun mit Massen von Hochfrequenzdetails im Gegensatz zu den Sounds, welche wir im letzten Spiel noch mit Schwierigkeiten passend für den Speicher machen mussten. Das ist einer der Aspekte an DTM Race Driver 3, bei dem Worte nicht ausreichen." Hört sich zu gut an um wahr zu sein? In unserem Downloadbereich lassen sich Raeburns Worte anhand eines ersten Audiosamples prüfen.
Animierte Menschenmengen und Spezialeffekte
Nicht weniger beeindruckend als der Audiobereich dürfte die Spielgrafik von DTM Race Driver 3 ausfallen. Die aktuellen Bilder zeigen bereits eine unglaubliche Detailtreue die weit über die Fahrzeuge hinaus geht und gerade auch bei den Strecken sichtbar sein wird.
"Wir haben zum ersten Mal mehrfach texturierte Oberflächen zur PS2-Version hinzugefügt, sodass wir spektakuläre Effekte auf Barrieren und Gebäuden genauso wie Oberflächenvariationen auf dem Gras und der Streckenoberfläche haben. Außerdem haben wir hoch detaillierte Bäume, ein neues animiertes Menschenmengen-System und neue Post-Produktionseffekte für die Tiefen- und Bewegungsunschärfe, um die grafische Qualität weiter zu steigern. Zu guter Letzt nähert sich ein neues Partikelsystem der Fertigstellung, welches den Programmierern komplette Kontrolle über verschiedene Spezialeffekte innerhalb des Spieles geben wird. Erste Ergebnisse zeigen die Leistung dieses Systems und wir erwarten, dass einige spektakuläre Effekte im fertigen Spiel auftauchen werden."
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+ 28.05.2005 MK, DS
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