Review, PC
SRS
Und weiter geht es im Tuningtakt. Nach RPM Tuning gibt sich mit SRS Street Racing Syndicate ein weiterer Need for Speed Underground-Klon die Ehre. Um sich von der Konkurrenz abzuheben bietet Entwickler Namco nicht nur aufgemotzte Karren, sondern lässt auch noch leichtschürzte Models auf der Mattscheibe tanzen. Na dann lasst uns die Teile einfach mal tieferlegen...
In der Garage
Eine echte Story wie RPM Tuning bietet SRS zwar nicht aber per Storyhäppchen wird man in das Herzstück des Spiels, den Street Mode, eingeführt. Hier ist der coole Eddie wegen illegalen Straßenrennen festgenommen worden und nun muss der Spieler als Notnagel einspringen um die Ehre der Crew zu retten. Schnell ist dieses erste Rennen gewonnen und mit der fetten Prämie kauft man natürlich sofort sein erstes Wägelchen. Der laut Herstellerangaben 40 original-lizenzierte Fahrzeuge (von 15 Herstellern) umfassende Fuhrpark ist anfänglich noch nicht komplett, sondern muss erst freigefahren werden. Leider wurde der Fuhrpark künstlich aufgebläht. So stehen zwar Größen wie Subaru Impreza, Nissan 350Z, Toyota Supra oder der Golf GTI im Programm, meist jedoch in verschiedenen Versionen. So fährt etwa Mitsubishi u.a. gleich mit sechs Varianten des Eclipse der Baujahre 1999, 2002 und 2004 vor.
Aber mit dem reichhaltigen Tuningprogramm kann jeder in der Garage sein individuelles Fahrzeug zusammenschrauben und aufpowern. Mit von der Partie sind neben der obligatorischen Nitroeinspritzung auch verschiedene Bremssysteme, Räder und Reifen sowie Motorupgrades. Auf dem Prüfstand lassen sich dann auch gleich die Ver(schlimm)besserungen anhand von Daten auswerten. Auch optisch lassen sich die Wägelchen mit jeder Menge Spoiler, Aufkleber, Neonlichter oder Lackierungen aufmotzen. Dabei sind alle Tuningteile originalgetreu lizenziert. Die kostenpflichtige Reparatur von Unfallautos ist hier ebenfalls möglich.
Die Bullen von LA sehen dich, wetten?
Im Street Mode düst man frech und frei durch die Straßen von LA. Dabei hat man sich wenigstens annähernd an ein paar Verkehrsregeln zu halten, sonst rücken einem die Bullen alsbald auf den Pelz. Fährt man einfach viel zu schnell oder verursacht Crashs passiert einem erst einmal gar nichts. Ist aber eine Polizeistreife in der Nähe (wird auch auf der Minimap angezeigt) nimmt diese sofort die Verfolgung auf. Man kann nun versuchen zu fliehen (am besten auf den Highway), was allerdings angesichts der sehr gut und schnell fahrenden Polizeiwagen, die sich auch noch gegenseitig unterstützen, nicht immer gelingt. Wird man gestellt, kommt man um eine Geldbuße nicht herum.
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