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Michael Schumacher siegt in Monza

Ferrari hat zu alter Stärke gefunden und das Rennen in Monza gewinnen können.

IMGROLD272Waren wirklich nur die angeblich nicht regelkonformen Reifen von Michelin schuld, oder hat sich Ferrari in der 3-wöchigen Pause zwischen dem Rennen in Ungarn und dem heutigen Grand Prix von Italien aufgerappelt und zu alter Stärke gefunden? Wir werden es wohl niemals erfahren, aber anzunehmen ist, dass die Wahrheit wohl irgendwo in der Mitte liegt.

Strahlender Sieger im schnellsten Grand Prix aller Zeiten – mit einem Schnitt von über 247 km/h – der fünffache Weltmeister Michael Schumacher. So nebenbei erzielte der Ferrari-Superstar heute auch die höchste je in einem Formel-1-Rennen gemessene Geschwindigkeit, als er seinen Ferrari auf unglaubliche 368 km/h beschleunigte. Aber auch Teamkollege Rubens Barrichello konnte mit dem dritten Platz eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass die Scuderia wieder voll da ist. Übrigens ist die WM noch keinesfalls entschieden, denn Schumi konnte seinen beiden Konkurrenten nicht entscheidend Punkte abnehmen, eine Entscheidung ist eventuell in Indianapolis möglich, wahrscheinlich aber wird sie erst in Suzuka im letzten Rennen des Jahres fallen.

Platz zwei für den wahrscheinlich härtesten Konkurrenten des Kerpeners, Juan-Pablo Montoya. Der Kolumbianer zeigte gleich in Runde eins, dass er nicht gewillt war, eine Soloshow von Schumacher zuzulassen, als er diesen in einem harten, aber fairen Manöver angriff. Dennoch hatte Monti, wie ihn seine Fans nennen, im Endeffekt heute keine Chance auf den Sieg, aber sein zweiter Platz war heute absolut verdient und wird uns ein spannendes WM-Finale bescheren. Platz fünf und somit die beste Platzierung für seinen neuen Teamkollegen – zumindest was die Renneinsätze betrifft – Marc Gene, der eine tadellose Leistung ablieferte und sogar kurz in Führung ging. Leider dürfte sich diese Führung in keiner Statistik niederschlagen, denn Gene überholte den aus der Box kommenden Schumacher nach der Start-Ziel-Linie und fuhr Ende dieser Runde in die Box zum Tanken und Reifenwechseln.

Etwas farblos heute die Vorstellung der McLaren-Mercedes-Piloten. Kimi Raikkönen, der sich im Finish noch knapp an Rubens Barrichello herankämpfte, musste mit Platz vier vorlieb nehmen, ist aber noch immer im Kampf um die Krone dabei, er hat nach dem heutigen Grand Prix sieben Punkte Rückstand auf den WM-Leader. David Coulthard fuhr heute ein typisches Rennen Marke Coulthard, flott, aber nicht superschnell, immer in den Punkterängen, aber nie in Reichweite des Siegespodestes. Ein technischer Defekt im letzten Renndrittel beendete dann seinen Auftritt leider vorzeitig.

Eine sehr positive Überraschung lieferte heute der von vielen schon aus der Formel 1 verabschiedete Kanadier Jacques Villeneuve ab, der sich nicht den geringsten Fehler leistete und seinen BAR-Honda auf dem sehr guten sechsten Platz ins Ziel brachte. Sein Abschied aus dem Team dürfte dennoch bereits beschlossen sein, wo sich noch ein Platz für den Weltmeister von 1997 finden könnte, ist schwer zu sagen. Sein heuer meistens klar besser disponierter Teamkollege Jenson Button fiel noch vor Rennhälfte mit einem noch nicht näher genannten technischen Defekt aus, bis dahin allerdings war er vor JV gelegen.

Wieder einmal stellte der Australier Mark Webber unter Beweis, dass er zu den schnellsten Piloten im Feld gehört. Mit dem deutlich unterlegenen Jaguar-Cosworth auf einem Kurs wie Monza einen siebten Platz zu holen, zeigt, was der Mann aus Australien wirklich kann. Teamkollege Justin Wilson, dessen Platz für 2004 ziemlich wackelig sein dürfte, begann das Rennen ziemlich schlecht. Offenbar kam der Brite schlecht vom Start weg und wurde von Alonso gerammt, woraufhin der Jaguar-Cosworth nie richtig ins Laufen kam und als logische Konsequenz kam das Ende bereits in Runde vier.

Eine tolle Aufholjagd zeigte der Sieger von Ungarn, der Spanier Fernando Alonso. Alonso, der - wie bereits erwähnt – am Start mit Wilson kollidierte, musste Ende der ersten Runde in die Box und sich einen neuen Frontflügel holen. Nach einem weiteren Ausritt war der nächste Frontspoiler fällig. Dennoch reichte es am Ende des Rennens zu einem hauchdünnen achten Rang, wobei er vom Pech der Sauber-Piloten profitierte, denn Frentzen fiel in der letzten Runde aus und Heidfeld leistete sich eine extrem langsame letzte Runde. Pech hingegen hatte Jarno Trulli, der als dritter in die erste Kurve stach, aber schon vor der Ascari-Schikane in der ersten Runde seinen Renault abstellen musste.

Ab hier beginnt das Reich der heute punktelos gebliebenen Teams, beginnend mit Sauber-Petronas. Platz neun für Nick Heidfeld, der sich für das heutige Rennen eindeutig mehr versprochen hatte, aber in der letzten Runde noch hinter Alonso zurückfiel. Teamkollege Heinz-Harald Frentzen der zu Beginn der 53. und letzten Runde noch auf dem achten Rang lag, musste – wie erwähnt – in dieser letzten Runde seinen Wagen nach einem Defekt abstellen. Somit ist das Team von Peter Sauber seit nunmehr 11 Rennen ohne Punkte und scheint einem traurigen neunten Platz in der Konstrukteursmeisterschaft entgegenzufahren, im Klassement nur noch vor Minardi-Cosworth.

Die Frage bei Jordan-Cosworth lautet wahrscheinlich, ob man sich freuen soll, weil beide Autos endlich wieder einmal durchgefahren sind, oder soll man sich ärgern, weil man heute in keiner Phase des Rennens auch nur in der Nähe von Punkten war. Giancarlo Fisichella, der überzeugt war, dass es heute zu einer Startkollision kommen würde, startete daher aus den Boxen und beendete das Rennen auf Rang 10, sein Teamkollege Zsolt Baumgartner fuhr ein fehlerloses Rennen und wird sich sicher über seinen 11. Endrang – gleichzeitig seine erste Platzierung in der Formel 1 – sehr freuen. So gesehen wenigstens ein Sieger bei Jordan-Cosworth.

Freude auch beim Autor, Freude wahrscheinlich auch beim Team von Minardi-Cosworth, man scheint nicht als letztes Team in den heutigen Klassierungen auf und man darf sich auch freuen, dass kein Minardi-Cosworth-Pilot den letzten Platz innehat. Nicolas Kiesa – der in seinem dritten Grand Prix das dritte Mal in die Wertung kam – erreichte heute den 12. Platz, er wird in der Wertung vor dem in der letzten Runde ausgerollten Frentzen geführt. Jos Verstappen wiederum war heute für Minardi-Verhältnisse sehr gut und schnell unterwegs, musste seinen Boliden aber ungefähr bei Halbzeit des Rennens abstellen.

Enttäuschung dürfte sich hingegen uneingeschränkt im Team von Toyota breit machen, denn man musste als einzige Mannschaft heute einen Doppelausfall hinnehmen. Gleich nach Rennbeginn verabschiedete sich Cristiano da Matta ziemlich spektakulär. Ihm war bei Tempo 330 der linke Hinterreifen unmittelbar vor der Parabolica geplatzt, der Bolide tobte sich aber ohne anzuschlagen i Kiesbett aus. Olivier Panis wiederum dufte etwas länger fahren, doch 18 Runden vor Schluss musste auch er sich vorzeitig aus dem Grand Prix verabschieden.

Fazit aus dem heutigen Rennen: Nur noch drei Piloten können Weltmeister werden und nach der heutigen Demonstration der Stärke scheint auf einmal wieder Michael Schumacher der große Favorit zu sein. Dennoch sollte man speziell Juan-Pablo Montoya nicht unterschätzen, dem die Strecke in Indianapolis gut liegen sollte, dort könnte das heutige Ergebnis umgedreht werden. Einzig Kimi Raikkönen bräuchte schon einen Kraftakt und – wahrscheinlich – auch Pech seiner beiden Rivalen, um noch ernsthaft um den Titel kämpfen zu können.





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