Um die Wartezeit bis zur Veröffentlichung der Rennsimulation Forza Motorsport 2 ein wenig zu verkürzen, werfen wir einen detaillierteren Blick auf die Möglichkeiten des Einzelspielermodus. Dieser ist neben dem Multiplayermodus ein wichtiger Bestandteil des Spiels, sodass die Simulation aus dem Hause Turn 10/Microsoft Game Studios auch für Einzelspieler eine unfangreiche Karriere bieten wird.
Das Online-Magazin 'IGN' konnte bereits einen Blick auf den Mehrspielermodus werfen und hatte jetzt auch die Möglichkeit, die Karriere zu testen. Wir möchten euch dazu ein paar Details genauer erläutern. Die Karriere besteht unter anderem aus "Proving Grounds", "Amateur Cup Races" und "Manufacturer Cup Races". Jeder dieser Karrieremodi bietet zehn Events die jeweils in je 3 Rennen unterteilt sind. Um ein Event mit Gold abschließen zu können, müsst ihr jedes der 3 Rennen ebenfalls mit Gold absolvieren. Zwar ist es auch möglich mit Silber die Karriereleiter aufzusteigen, dabei entgehen einem jedoch die speziellen Fahrzeuge, die man nur mit Gold als Bonus erhält. Und der Anreiz Gold zu bekommen ist nicht gering, immerhin handelt es sich bei den Fahrzeugen nicht um irgendwelche langweiligen Vehikel sondern um wahre Schätze, die es wert sind ein Rennen auch noch einmal zu fahren um die begehrte Goldmedaille zu erreichen.
Einstieg leicht gemacht
Beginnend mit dem "Proving Grounds"-Modus steht der Spieler erstmals vor der Wahl, welche Region er als Start anvisiert. Anschließend kann aus einer Reihe Fahrzeuge gewählt werden. Nach Auswahl der Karriere stehen 10 verschiedene Events bereit. Aus diesen kann beliebig gewählt werden, welches zum zuvor gewählten Fahrzeug passt. Die hier gebotenen Strecken sind noch nicht umwerfend, doch wirklich anspruchsvoll und attraktiv wird Forza Motorsport 2, nachdem man einige Kilometer auf dem virtuellen Tacho abgespult hat.
Standardkost?
Hat man erfolgreich den Einstieg ins Spiel mit Absolvierung der "Proving Grounds"-Rennen geschafft, steht der nächste Modus bereit. Insgesamt ist der Amateur-Karrieremodus sehr ähnlich dem, was auch in anderen Rennspielen geboten wird. Besonders daran ist die clevere künstliche Intelligenz und die interessanten Fahrzeuge. Ein eindrucksvolles Event ist zum Beispiel das "American Iron Runoff". Hier sind nur Muscle-cars erlaubt die bis 1975 gebaut wurden. Doch so herrlich diese auch sind, die Rennen sind sehr anspruchsvoll, wenn ein Auto selbst auf gerader Strecke genügend Geschick benötigt um auf der Piste gehalten zu werden. Noch anspruchsvoller werden rasante Kurvenfahrten, in denen das aggressive Ausbrechen der hochmotorisierten Boliden lauert und das Heck stetig unter Kontrolle gehalten werden muss.
Herstellergebunden rasen
IMGL3037 Entgegen dem Amateur-Modus bieten die "Manufacturer Club Races" mehr Abwechslung. Der Name drückt es schon aus, so handelt es sich bei den Clubrennen um herstellerspezifische Veranstaltungen. Angefangen mit Volkswagen, Honda und Toyota steigt der Schwierigkeitsgrad stetig an, bis man am Ende bei schwer zu beherrschenden Supersportlern wie Lamborghini angelangt. Dabei sind die ersten Rennen gut machbar, mit neuen Fahrzeugen anderer Hersteller steigt der Anspruch jedoch kontinuierlich.
Ausgewogener Schwierigkeitsgrad
Ein wichtiger Punkt, der von den Entwicklern der Turn 10 Studios immer betont wird, ist die künstliche Intelligenz. In keinem der Karrieremodi ist sie unschlagbar, jedoch stets clever und agiert sehr menschlich. Man wird durch ihre Fähigkeit, hinzuzulernen, gezwungen, die Wagen zu optimieren und anhand von verschiedenen Tuningmöglichkeiten konkurrenzfähig zu bleiben.
Sinnvolles Tuning
Das Upgradsystem ist dabei mit erklärenden Texten und guten Statistiken leicht verständlich. Stupides Upgraden ist dabei jedoch nicht angebracht denn mit mehr Motorleistung müssen auch die anderen Komponenten sinnvoll aufgerüstet werden. Ein Fahrzeug das brutal beschleunigt, in der Kurve jedoch keine Führung findet oder bei dem die Bremsen kläglich versagen, kann nicht auf Dauer konkurrenzfähig bleiben.
Insgesamt gibt es vier verschiedene Kategorien in denen die Autos aufgerüstet werden können. Diese sind Motor und Leistung, Fahrzeugaufbau und Handling, Reifen und Felgen sowie Karosserie und Aerodynamik. Jede der Kategorien bietet eine Auswahl verschiedener Teile. Die Preise der Aufrüstteile variieren je nach Fahrzeug und Hersteller.
IMGR2971 Neben der Aufrüstung mit neuen Teilen gibt es auch die Möglichkeit den Wagen mit Optimierungen der Wagensettings zu verbessern. Dabei werden Laien mit hilfreichen Texten unterstützt, um die Optionen sinnvoll optimieren zu können. Wichtig ist dabei, den Wagen der eigenen Fahrweise anzupassen und nicht einfach weil ein neues Teil gekauft wurde, sinnlos zu tunen.
Nach Absolvierung aller Rennen der Amateur- und Manufacturer Club Races sollten genügend Fahrzeuge angesammelt sein, um an nahezu jedem Event teilnehmen zu können. Sind alle Rennen erfolgreich abgeschlossen, erwartet einen der Semi-Pro Level. Hier wird alles nochmal um eine Stufe schwieriger und anspruchsvoller.
Forza Motorsport 2 bietet also nicht nur einen interessanten Mehrspielermodus, sondern lockt die Fans von Rennsimulationen auch mit einem umfangreichen und anspruchsvollen Karrieremodus. In vier Wochen steht der Next Generation-Raser in den Regalen der Händler und alle Neuigkeiten zum Spiel könnt ihr bis dahin wie immer auf 'SPEEDMANIACS.DE' aktuell verfolgen.
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+ 11.05.2007 Alexander Weißgerber
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