Nachdem Infogrames vor kurzem Teil drei der erfolgreichen Driver-Serie für alle Plattformen (PC, PlayStation2, Gamecube und Xbox) bestätigte und wenig später erste Meldungen zu einem Kinofilm zum Spiel auftauchten, sind nun weitere Details bekannt geworden.
Laut PlayStation.com wird Undercover-Cop Tanner schon Ende 2003 wieder im Einsatz sein. Eine offizielle Bestätigung der Veröffentlichungstermine für die jeweiligen Plattformen steht jedoch noch aus. Fest steht laut der offiziellen PlayStation-Website für Europa aber, dass der kahl geschorene Held an drei exotischen Orten (Nizza, Miami und Istanbul) unterwegs sein und sich wie schon im Vorgänger in einigen Einsätzen auch zu Fuß bewähren müssen wird.
Ferner wird Driver 3 laut den bislang bekannten Informationen wohl auf der modifizierten Version der Spiel-Engine von Stuntman beruhen. Auch wenn über den dritten Teil von Driver sonst bislang nur wenig in Erfahrung zu bringen ist, so dürfen sich eingefleischte Fans ganz sicher wieder auf jede Menge spannende Action freuen.
Entgegen der Geheimniskrämerei um den dritten Teil der Driver-Serie, sieht es mit Informationen zum Driver-Film weitaus besser aus. In einer Pressemitteilung teilte Infogrames nun mit, dass Impact Pictures, eine Tochtergesellschaft der deutschen Produktionsfirma Constantin Film, sich die Filmrechte gesichert hat.
"Wir sind begeistert darüber, dass Driver den Sprung auf die große Leinwand geschafft hat. Die Fangemeinde von Driver ist innerhalb der letzten drei Jahre beständig gewachsen, was der atemberaubenden Action in Kombination mit einer passenden Handlung zu verdanken ist. Das ist genau der Stoff aus dem erfolgreiche Spiele gemacht sind und sollte somit auch die Grundlage für einen tollen Film sein", ist sich Martin Edmondson, Geschäftsführer und Creative Director von Reflections Interactive, des Erfolges des Driver-Kinofilms, dessen Produktion in diesem Jahr beginnen soll, sicher.
"Das ist eine großartige Gelegenheit aus Tanner, einem extrem coolen Spielcharakter, eine unvergessliche Kino-Figur zu machen. Mit Tanner und Tobias Jones können wir zwei sehr glaubwürdige und sinnbildliche Action-Helden schaffen", ist Jeremy Bolt, Produzent des Films, von der Tauglichkeit des Spiels als Vorlage für einen Film überzeugt.
Drehbuchautor und Direktor Paul W.S. Anderson, der bei Resident Evil - spielte bis heute 105 Millionen US-Dollar ein - Regie führte und Produzent Jeremy Bolt, die zusammen schon Mortal Kombat und Event Horizon in die Kinos brachten, dürften Infogrames garantieren, dass der Driver-Kinofilm ein voller Erfolg wird. Das würde nicht nur die Kassen des Spieleentwicklers füllen, sondern auch gut zu den bisher so erfolgreichen Driver-Verkaufszahlen passen.
Von Driver, welches 1999 das meistverkaufte PlayStation-Spiel war, konnten seinerzeit insgesamt 12 Millionen Spiele weltweit verkauft werden. Kein Wunder, dass das Spiel bis heute auch das meistverkaufte Spiel von Infogrames ist. Die Fortsetzung, Driver 2, schaffte es im Jahr 2000 immerhin auf Platz 2 der Liste meistverkauftes PlayStation-Spiel des Jahres und hielt sich beachtliche 18 Wochen hintereinander in der Top 10. Ob Driver 3 die Erfolgsgeschichte fortsetzen kann und wird, dürfte zuletzt nicht nur von der Qualität des Spiels, sondern auch von möglichen Konkurrenz-Titeln abhängen. Diesbezüglich scheint derzeit jedoch keine Gefahr in Verzug zu sein.
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+ 28.02.2003 MK

