IMGROLD423Splitterndes Glas, zerberstende Kunststoffteile und sich verbiegendes Blech - was bislang kein Schadensmodell in einem Rennspiel beherrschte wird dank der "Terminal Damage Engine" zumindest in DTM Race Driver 2 Wirklichkeit werden.
Für das im April erscheinende Rennspiel scheut Codemasters keinen Aufwand: die enorm erweiterte und in zahlreichen Bereichen verbesserte Fortsetzung des Rennspiel-Hits setzt Maßstäbe. Neben der Integration von zahlreichen neuen Motorsport-Varianten ist das revolutionäre Schadensmodell das Prunkstück des Titels.
"Die Resonanz auf das Schadensmodell in DTM Race Driver war sehr positiv, aber wir hatten in vielen Teilbereichen noch Potential für Verbesserungen", so Produzent Gavin Raeburn, der seit 1996 für einen der stärksten Codemasters-Brands verantwortlich ist.
"Neben der Verbesserung der optischen Auswirkungen haben wir vor allem den Konsequenzen für das Fahrzeughandling eine höhere Priorität eingeräumt. Die neue Terminal-Damage-Engine berücksichtigt erstmals in der Geschichte der Videospiele unterschiedliche Fahrzeugtypen, besteht also nicht aus identischen Standard-eigenschaften – alle 35 Autos besitzen individuell definierte Schadensbereiche!"
Erstmals spielen damit auch Parameter wie Eigengewicht und Einbaulage des Motors, Chassis-Aufbau und Fahrwerksverstrebungen eine Rolle bei der Auswirkung von Zusammenstößen. Gerade bei extrem versteiften Tourenwagen kann sich z.B. ein seitlicher Einschlag aufgrund des Einsatzes von Domstreben und anderen, der Stabilisierung dienenden Maßnahmen auf die komplette Achs- und Fahrwerks-geometrie auswirken – konstruktionsbedingt werden die einwirkenden Kräfte zum Teil auch auf die andere Fahrzeugseite übertragen.
Sogar die Überbleibsel von Rempeleien und Ausritten sind hochauflösender denn je in Szene gesetzt: in DTM Race Driver 2 verzieren nicht nur größere Fahrzeugteile wie abgerissene Türen, Motorhauben oder Kotflügel die Strecke, auch kleinere Trümmer wie Spiegel, Lackabrieb oder Splitter zeugen von gnadenlos geführten Positionskämpfen.
Auf vielfachen Wunsch gibt es erstmals auch Totalschäden. Bei heftigen Kollisionen ist die Fortsetzung des Rennes nicht mehr möglich. Und dank der zahlreichen neuen Motorsport-Varianten geht es durchaus zur Sache: der Einschlag eines vier Tonnen schweren Trucks kann verheerende Konsequenzen haben.
Wer sein Einsatzfahrzeug komplett ruiniert, bekommt von DTM Race Driver 2 zwei Möglichkeiten geboten: wie in der Realität Rennende ohne Punkte und Preisgelder, oder auf Spielerwunsch hin einen Neustart - um Frusterlebnisse bei unverschuldeten Ausfällen zu vermeiden.
Audio-seitig wird das Schadensmodell ebenfalls einer Generalüberholung unterzogen: rasselnde Getriebe, quietschende Bremsen und verdächtige Geräusche aus dem Motorraum mahnen zu einer sanfteren Gangart.
DTM Race Driver 2: The Ultimate Racing Simulation erscheint im April 2004 für PC und Xbox / Xbox Live. Beide Versionen verfügen über einen komplett neuentwickelten Netzwerkcode und ermöglichen damit dynamische Online-Duelle. Speziell für den deutschen Markt wird ein separater DTM-Modus nach Originalvorbild integriert.
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+ 09.02.2004 MK

