Rückblick auf den 18. Jänner vergangener Jahre - News - SPEEDMANIACS.COM


Rückblick auf den 18. Jänner vergangener Jahre

Wieder einmal nehmen wir einen bestimmten Tag ins Visier, diesmal geht es um den 18. Jänner.

Wie schon das eine oder andere Mal blicken wir in den Rückspiegel und erkennen, dass der heutige 18. Jänner durchaus ein Tag in der Formel-1-Geschichte ist, der Interessantes zu bieten hat.

1940, Pedro Rodriguez wird geboren:

Heute würde der Mexikaner seinen 64. Geburtstag feiern. Würde deswegen, weil er leider am 11. Juli 1971 sein Leben in einem Sportwagenunfall am deutschen Norisring lassen musste. Bei den 200 Meilen von Nürnberg kam er in einem Ferrari 512 LM von der Strecke ab, der Wagen fing Feuer und Pedro – der keine Sauerstoffflasche im Wagen hatte – atmete die Flammen ein und starb noch an der Unfallstelle. Pedro- dessen Bruder Ricardo – schon Jahre vorher ebenfalls im Rennauto gestorben war - bestritt 55 Formel-1-Rennen (für Lotus, Cooper, BRM und Ferrari) und konnte zwei davon (1967 Kyalami und 1970 Spa) gewinnen. Seine größten Erfolge waren wohl die jeweils sechsten Endplätze in der Formel-1-WM 1967 und ´68 sowie der Le Mans-Sieg 1968.

1942, Johnny Servoz-Gavin wird geboren:

Georges-Francis Servoz-Gavin gehört einerseits zu den glücklichen, die die Formel 1 überlebt haben, was ja bis in die 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts alles andere als selbstverständlich war. Anderseits gehöt er zu den weniger glücklichen, die niemals einen Grand Prix gewinnen konnten. Wie auch immer, der einem breiten Publikum nicht so richtig bekannte Franzose bestritt in seiner nur kurzen Laufbahn nur 12 Formel-1-Rennen, kann aber immerhin auf einen zweiten Platz im Grand Prix von Italien 1968 verweisen. Einmal konnte Servoz-Gavin auch ein Rennen anführen, doch leider währte dieses wunderbare Gefühl beim Rennen in Monte Carlo 1968 nur drei Runden, bis ihn ein technischer Defekt ereilte und er in der Folge den Wagen crashte. Nach einem Freizeitunfall im Winter 1969/70 hatte Servoz-Gavin Probleme mit der Sehkraft und trat nach einer Nichtqualifikation in Monte Carlo zurück.

1950, Gianfranco Brancatelli wird geboren:

Wenn wir Ihnen nicht vor einiger Zeit den Iren David Kennedy als den erfolglosesten Piloten aller Zeiten vorgestellt hätten, dann wäre Gianfranco Brancatelli heute als weiterer Kandidat in die engere Wahl gekommen. Beim spanischen Grand Prix 1979 fehlten dem Mann aus Turin lumpige 4,5 Sekunden auf den letzten Startplatz, in Zolder waren es genau neun Sekunden, wobei man mit dem Kauhsen-Ford natürlich auch kein Wundergerät zur Verfügung hatte. Zum dritten- und letztenmal versuchte sich Gianfranco in Monte Carlo in der Formel 1 – in der Zwischenzeit auf Merzario-Ford – doch ein Rückstand von über 11 Sekunden auf den letzten Startplatz beendete eine nicht sehr hoffnungsvolle Laufbahn früh.

1952, Gilles Villeneuve wird geboren:

Der wohl legendärste Pilot, den der 18. Jänner hervorgebracht hat, ist der Kanadier Gilles Villeneuve, der Vater von Jacques. Übrigens geistert noch immer die Legende herum, dass Gilles in Wirklichkeit 1950 geboren wäre und er sich um zwei Jahre jünger gemacht hätte, um für Sponsoren attraktiver zu sein.

Sein Debut gab Villeneuve am 16. Juli 1977 in Silverstone auf einem McLaren-Ford-M23, doch sollte dieses Rennen der einzige Grand Prix bleiben, den die noch heute verehrte Nummer 27 jemals in einem anderen Boliden neben Ferrari bestreiten sollte. Ab Mosport im Oktober sitzt er dann für insgesamt 66 Rennen im Ferrari, wobei ihm sein Anfang kein Glück bringen sollte. Rang 12 in Kanada war ja noch akzeptabel, doch in Japan – Fuji – passierte eine Katastrophe. Villeneuve kämpft mit Peterson um Platz 14, berührt den Tyrrell des Schweden und hebt ab wie ein Schiflieger. Sollte das lustig klingen, ist das nicht beabsichtigt, denn nach einem Flug von über 100 Metern in gut 10 Metern Höhe schlägt der Ferrari in einer Gruppe von Menschen ein – die sich allerdings in einer an sich gesperrten Zone aufhalten – und verletzt mehrere Menschen schwer, zwei leider sogar tödlich. Ein japanischer Fotograf und ein – ebenfalls japanischer – Streckenposten verlieren ihr Leben.

1978 lief es mit dem Ferrari eher mühselig, nur im letzten Rennen des Jahres konnte Gilles in seiner Heimat Kanada seinen ersten Formel-1-Sieg feiern, er triumphierte rund 13 Sekunden vor seinem nächstjährigen Teamkollegen Jody Scheckter und wurde von einer begeisterten Menge überschwänglich gefeiert. 1979 war bis zur Herrschaft von Michael Schumacher das beste Ferrari-Jahr seit langem und Gilles hatte auch lange die Chance, den Titel zu holen, doch fügte er sich fair in die vom Team vorgegebene Rangordnung und die sah nunmal Jody Scheckter als Weltmeister vor. Drei Siege (Kyalami, Long Beach und Watkins Glen) sowie vier zweite Platze festigten trotzdem seinen Nimbus als kommenden Champion.

Doch leider kam es 1980 ganz anders, der Wagen war eher eine lahme Ente denn ein springendes, dahinrasendes wildes Pferd. Zweistellige Startplätze und Ausfälle waren an der Tagesordnung und lumpige sechs Punkte im ganzen Jahr liessen ihn in der Endabrechnung nur WM-Zehnter werden. 1981 lief dann wieder besser, er konnte sich Siege in Monaco und Spanien sichern, musste aber auch bittere Ausfälle und eine Disqualifikation zur Kenntnis nehmen.

Doch dann kam 1982...

Im ersten Rennen ein Ausfall nach Turboschaden, im zweiten Rennen ein Dreher in Führung liegend, Rennen zuende. Im dritten Rennen wegen eines illegalen Flügels disqualifiziert und im vierten Rennen der Streit mit Didier Pironi. In jenem seltsamen Rennen mit nur 14 Startern überholte Didier Pironi trotz gegenteiligem Befehl aus der Ferrari-Box den zutiefst enttäuschten Kanadier, der angeblich noch vor der Siegerehrung schwor, nie wieder auch nur ein Wort mit dem Verräter Pironi zu reden. Dieser Schwur sollte sich auf tragische Weise bestätigen.

8. Mai 1982 – Zolder – Belgien, Abschlußtraining zum Grand Prix: Villeneuve ist mit seiner Zeit nicht zufrieden und geht knapp vor Trainingsende noch einmal auf die Strecke, will sich verbessern. Villeneuve läuft in der Schikane auf Jochen Mass auf, der will in letzter Sekunden ausweichen und fährt genau auf jene Linie, die Villeneuve gewählt hat. Der Kanadier hat keine Chance, den Unfall zu vermeiden, der Wagen wird zerfetzt und Gilles in hohem Bogen quer über die Strecke geschleudert. Er schlägt an einem Zaunpfosten auf – der Helm ist ihm vom Kopf gerissen worden – und bricht sich das Genick. Die Wiederbelebung zeigt zwar Erfolg, der Liebling der Fans wird ins Spital geflogen, doch kanpp nach 21 Uhr endet das Leben eines der legendärsten Rennfahrer aller Zeiten unnötig früh.

1971, Christian Fittipaldi wird geboren:

Der Sohn von Wilson, Neffe des Doppelweltmeisters Emerson sollte in den 90er Jahren insgesamt 40 Formel-1-Rennen bestreiten, doch niemals auch nur ansatzweise die Erfolge seines Onkels erreichen.

Nach zwei Jahren bei Minardi und einem Jahr bei Footwork kann Christian auf drei vierte Plätze verweisen, wobei er sein bestes Rennen sicher 1994 in Aida fuhr und er immerhin Leute wie Frentzen, Herbert und Panis hinter sich lassen konnte.



News zum Thema



aktuelle News

aktuelle Screenshots

aktuelle Videos

aktuelle Downloads

Most Wanted Content

Rennspiele-Specials

Links

Sim Racing System

GTA 5 - Mehr Infos

Syndication

Für Webmaster, die unsere News auf der eigenen Website einbinden wollen, bieten wir bereits eine Reihe von technischen Möglichkeiten an. Wir liefern aber auch spielebezogene und angepasste Feeds. Sprecht uns an!




AGB und Datenschutz - Impressum - Presse - Feedback - Newsfeed - Partner werden - Weiterempfehlen

Wir verschreiben uns dem Genre Rennspiele, berichten über aktuelle Xbox One, Xbox Series S und X und PS5, PS4, PS3-Rennspiele, kostenlose Rennspiele, Rennspiele für PC, Xbox 360 und andere Plattformen, liefern frische Bilder und Videos und stellen Demos zum Download bereit.

© 2018 - Alle Rechte vorbehalten

SimRacing Deutschland e. V.

MMORPG Games

Underground-Race

NFS-Planet.de

Sim Racing Links

freegamesite.de

Planet-Driver

GameRadio.de [ Games-Mag | Video-Reviews | Game-Music ]

FMfun

Underground-Race das kostenlose Browsergame

WOBSPEED Simracing Wolfsburg

Alle Partner - Partner werden

Suchmaschinenoptimierung (SEO), Webdesign und CMS Lösungen

Formel 1, Motorsport, DTM, Rallye, Motorrad, MotoGP, Superbike, Formelsport und US-Racing: News, Fotos, Videos, Ergebnisse, Statistiken und vieles mehr