IMGROLD208Nachdem gestern Jenson Button mit fast 1.5 Sekunden Vorsprung auf den Zweiten Marc Gené im BMW-Williams die Bestzeit bei den Testfahrten in Barcelona für sich beanspruchen konnte, trennten auch heute den Ersten (Takuma Sato im BAR-Honda) und den Zweiten (Fernando Alonso im Renault) wieder knapp 0.9 Sekunden.
Doch nicht nur der Abstand vom Ersten auf den Zweiten ist interessant zu sehen, sondern auch der Abstand vom besten Michelin- zum besten Bridgestone-Piloten. Gestern verlor Ferrari-Testfahrer Luca Badoer als bester Bridgestone-Mann knapp 2.5 Sekunden auf die Bestzeit, heute war sein Teamkollege Rubens Barrichello der schnellste Fahrer auf Bridgestone-Reifen. Trotzdem kam er nicht näher als 2 Sekunden an Takuma Satos Bestzeit heran.
Auch wenn die Abstände für Aufregung sorgen könnten, bleibt bei Bridgestone und den mit Bridgestone-Reifen ausgerüsteten Teams verhältnismässig alles ruhig. Die Teams und der Reifenhersteller wissen, dass es nicht auf die Leistung bei den Testfahrten, sondern frühestens beim Grossen Preis von Australien um die Wurst, oder besser gesagt um Punkte geht. Bis dahin bleibt noch gut ein Monat Zeit, um die richtigen Reifen zu entwickeln. Trotzdem scheint Michelin der Konkurrenz aus Asien einen kleinen Schritt voraus zu sein. Ausserdem spricht auch die Anzahl der ausgerüsteten Teams mit 6:4 für Michelin.
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+ 03.02.2004 Patrick Brülhart
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