IMGROLD244Gleich 15 Piloten fuhren heute bei angenehmen 25°-Celsius in Monza, unter anderem dabei Noch-Sauber-Petronas-Pilot Heinz-Harald Frentzen, der seinem Sauber-Petronas-C22 durchaus beachtliche Rundenzeiten entlockte.
Insgesamt drehte HHF gleich 69 Runden, was mit einer Gesamtdistanz von fast 400 Kilometern doch deutlich mehr als ein Großer Preis ist, der rund 305 Kilometer dauert. Seine beste Runde spulte Frentzen in beachtlichen 1:22,651 Minuten ab und ereichte im Vergleich der Tagesbestzeiten den guten siebten Rang, wobei die vor ihm platzierten Jacques Villeneuve, Alex Wurz und Jenson Button jeweils weniger als eine Zehntelsekunde schneller waren als der Mönchengladbacher. Auch morgen wird Frentzen die Testfahrten bestreiten, Nick Heidfeld schließlich wird am Donnerstag, dem letzten Tag der dreitägigen Testfahrten ins Lenkrad greifen.
Jacky Eckelaert, Chef der Motorenabteilung:
"Der Sinn dieser Testwoche ist es, unser Auto optimal auf die letzten Rennen der heurigen Saison vorzubereiten. Heute haben wir mehr als eine komplette Renndistanz abgespult, wobei wir erstmals die Version C unseres Motors einsetzen konnten, die doch über einige PS mehr verfügt als die alte B-Spezifikation, die wir bislang einsetzten. Der heutige Test verlief völlig problemlos, daher werden wir den neuen Motor beim Grand Prix von Italien zum Einsatz bringen. Gleichzeitig haben wir die ausgedehnten Testfahrten genützt und haben verschiedene Reifentypen getestet, morgen werden wir einige Änderungen am Chassis versuchsweise fahren."
Tagesschnellster heute übrigens David Coulthard – McLaren-Mercedes – in 1:22,065 Minuten, vor dem später verunfallten Ralf Schumacher – BMW-Williams – in 1:22,416 Minuten.
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+ 02.09.2003 FH

