Illegale Straßenrennen scheinen auch auf die Entwickler von Rennspielen einen magischen Reiz auszuüben, denn nach der Veröffentlichung des Kinofilms The Fast And the Furious dauerte es nicht lange, bis verschiedene Unternehmen die Idee aufgriffen und entsprechende Spiele für die PC, PS2, Gamecube und/oder PC ankündigten.
Mit Street Racing Syndicate und Midnight Club II werden in den nächsten Monaten zwei Rennspiele mit Vorlage der illegalen Verfolgungsjagden erscheinen und Nachschub ist bereits in Aussicht. Vivendi Universal Games hat nämlich bekannt gegeben, dass man im letzten Quartal 2003 die PS2-Version und im ersten Quartal 2004 die Xbox-Variante vom The Fast And The Furious-Rennspiel veröffentlichen wird. Die im Spiel enthaltenen Autos und Charaktere werden dabei natürlich auf denen des Kassenhits "The Fast And the Furious" und denen des Nachfolgers "2 Fast 2 Furious", der diesen Sommer in die Kinos kommt, basieren.
"Die Szene der illegalen Straßenrennen wird in unserem den Adrenalin-Ausstoß anregenden und beeindruckendem Geschwindigkeitserlebnis für die neueste Spielekonsolengeneration äußerst realistisch rüberkommen. Das The Fast And the Furious-Rennspiel wird den Thrill einfangen und sowohl die Kinoliebhaber, als auch die von Straßenrennen begeisterten und Hardcore-Rennspieler fesseln", verspricht Luc Vanhal, VU Games nordamerikanischer Präsident & COO.
Entwickelt wird das Spiel übrigens vom japanischen Videospieleentwickler Genki. Während zum Spiel selbst bislang noch keine Screenshots verfügbar sind, stehen die Features bereits fest und die versprechen durchaus ein interessantes Rennerlebnis.
Auf die Geschwindigkeitsjagd wird der Spieler demnach in den Straßen von Los Angeles und Miami gehen können, welche natürlich ihren realen Vorbildern entsprechend nachempfunden sein werden. Neben den beiden Städten wird man aber auch auf Drag-, Straßenkursen und Rennstrecken fahren können.
Das Besondere: Die Strecken sind allesamt, genauso wie die Autos im Spiel, original lizenziert, womit sich ein weiteres Feature des Spiels offenbart: Vivendi Universal Games setzt nämlich auf Authenzität - entgegen der Konkurrenz, die sich teils mit Fantasie-Charakteren, -Autos und -Schauplätzen behilft.
Die mehr als 20 zur Verfügung stehenden Autos sollen sich durch den äußerst umfangreichen Autoteile-Tuningpart des Spiels entsprechend komplett verändern lassen. Ob Spoiler, verbesserte Aufhängungen, leistungsfähigere Auspuffanlagen, stärkere Motoren oder Booster, fast nichts was nicht verändert werden kann.
Der Spieler selbst muss in den mehr als 80 Missionen nicht nur Geld zum Aufrüsten des eigenen Autos oder Kauf eines neuen Vehikels verdienen, sondern sich auch einen Namen in der Szene machen, worin das eigentliche Ziel des Spiels zu sehen ist. Je angesagter man ist, desto eher kann man sich nämlich neuen Clubs oder Cliquen anschließen, wodurch neue Missionen freigeschaltet werden und neue Herausforderer auf den Plan treten.
Eingeheizt wird einem während der Rennen von 35 Musikstücken aus dem HipHop und Rock-Bereich. Im Vergleich zur PS2-Version werden alle Xbox-Besitzer per Peer-to-Peer online gegeneinander antreten können. Weitere technische oder spielerische Einzelheiten sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.
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+ 26.04.2003 MK

